Radikalisierung beginnt im digitalen Raum.
Dort verhindern wir sie.
Wer sich radikalisiert, findet zuerst im Netz Gleichgesinnte, in Chats, Gaming-Servern und geschlossenen Gruppen. Genau dort, wo Institutionen und Jugendarbeit Präsenz haben, kann Radikalisierung früh erkannt und aufgehalten werden. Am besten üben Sie genau das, gefahrlos im Gesprächs-Simulator.
Prävention findet zu selten dort statt,
wo junge Menschen sind.
Klassische Präventionsarbeit ist auf physische Orte ausgelegt. Doch Radikalisierung spielt sich heute massgeblich digital ab, in Räumen, die niemand verantwortet.
Narrative im Netz
Verschwörungserzählungen und extreme Gruppen verbreiten sich gezielt in geschlossenen digitalen Räumen, oft unerkannt.
Erkennbar
Veränderte Sprache, Rückzug, neue Gruppen, Feindbilder: frühzeitige Anzeichen sind erkennbar, wenn Fachpersonen wissen, worauf sie achten müssen.
Beziehung schützt
Gut geführte digitale Räume und starke Bezugspersonen sind der beste Schutz gegen Radikalisierung. Genau dort setzen wir an.
Erkennen. Einordnen. Handeln.
- Fachpersonen schulen: Anzeichen früh erkennen
- Digitale Räume verstehen: wo und wie Radikalisierung entsteht
- Beziehungsarbeit stärken: Präsenz statt Rückzug
- Klare Melde- und Interventionswege zu Fachstellen und Behörden
- Schutzkonzepte, die Prävention strukturell verankern
- Werte- und Resilienz-Bildung in Schule und Jugendarbeit
Wann handeln? An wen wenden?
Wir geben Institutionen Klarheit: Was ist normale Jugendphase, was ist ein Warnzeichen? Wo liegen die eigenen Grenzen, wann ist eine Fachstelle oder die Polizei zuständig?
Prävention heisst nicht Überwachung. Sie heisst Präsenz, Beziehung und klare Wege, damit aus einer Sorge eine gut begleitete Situation wird statt einer Eskalation.
Trainieren Sie das schwierige Gespräch gefahrlos.
Das grösste Hindernis in der Prävention ist Unsicherheit: Wie spreche ich eine Person an, die Anzeichen von Radikalisierung zeigt? Unser Gesprächs-Simulator macht dieses Gespräch übbar. Ein Bot spielt die Rolle, Sie trainieren den Umgang, beliebig oft.
Fachpersonen, die solche Gespräche geübt haben, erkennen Warnzeichen früher und handeln sicherer. Das verhindert, dass aus einem frühen Signal ein eskalierter Fall wird.
- Radikalisierungszeichen ansprechen, ohne zu eskalieren
- Richtig nachfragen, zuhören, einordnen
- Eigene Grenzen und Zuständigkeiten kennen
- Melde- und Unterstützungswege anwenden
- Gefahrlos aus Fehlern lernen
Jeder verhinderte Fall ist ein Fall weniger, der eskaliert.
Schulungen
Praxisnahe Schulungen für Lehrpersonen, Jugendarbeitende und Behörden zu digitalen Radikalisierungsdynamiken.
Simulator
Gesprächs-Training, das Fachpersonen sicher macht, damit Warnzeichen früh erkannt und Eskalation verhindert wird.
Konzepte & Begleitung
Schutzkonzepte mit klaren Meldewegen und Fallbegleitung bei Sorgefällen.
Häufige Fragen zur Radikalisierungsprävention.
Ist Radikalisierungsprävention nicht Sache der Polizei?
Polizei und Strafverfolgung greifen, wenn eine Grenze überschritten ist. Prävention setzt früher an, in Schule, Jugendarbeit und digitalen Räumen, bevor es zur Eskalation kommt.
Wie erkenne ich eine Radikalisierung früh?
Typische Anzeichen: veränderte Sprache und Feindbilder, Rückzug, neue geschlossene Gruppen, verändertes Verhalten. Wichtig ist die Einordnung, denn nicht jede Veränderung ist Radikalisierung. Wir schulen genau diese Einschätzung.
Was soll ich tun, wenn ich mir Sorgen mache?
Nicht allein lassen, dokumentieren, mit der Person und mit Fachstellen sprechen. Unser Schutzkonzept definiert die konkreten Schritte und Wege.
Quellen & Material.
Geprüfte Links zu Gaming, Rechtsextremismus und Präventionsmaterial.
- Forschungsgutachten «Gaming und Rechtsextremismus» (BLM)Wie rechtsextreme Inhalte in Games und Gaming-Communities verbreitet werden.
- «Wie sicher ist Roblox?» (jugendschutz.net)
- «Schule mit Games gestalten» (NRW)Unterrichtseinheiten zu Demokratie, Inklusion und Games.